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Felix Diesmann

Felix Diesmann

Felix Diesmann bekleidet das Amt des Ministers für Jugend des Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein der sehr guten Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und Basis-demokratischer Initiative (kurz DiePARTEI). Außerdem leitet er die Jugendgruppe besagten Verbandes. Er ist Ehrenamtliches Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Siegen, und des adfc Siegen-Wittgenstein.

„Solidarisch aus Corona!“ – Siegen gegen Rechts

„Solidarisch aus Corona!“ – Siegen gegen Rechts

Hunderte Menschen zogen letzten Montag durch die Siegener Innenstadt. Das Frontbanner: „WIR SIND DIE ROTE LINIE!“ Viele, die mitdemonstrierten, wollten damit gegen die Coronaauflagen protestieren. Nach Rosa Luxemburg ist Freiheit „immer auch die Freiheit der Andersdenkenden.“

Fakt ist aber auch: Diese sogenannten „Coronaspaziergänge“ sind alles andere als spontane Unmutsäußerungen besorgter Bürger. Bundesweit fanden unter derselben Losung derartige Demos statt, die unter der Hand von Querdenken-Szene und Nazis organisiert werden. Und Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen, das andere Meinungen und Menschen vernichtet.

Nazis vom III. Weg marschierten in Uniform auf der Siegener Demo am Samstag mit, die von der AfD organisiert wurde. Der AfD-Bürgermeisterkandidat Henning Zoz war mit seiner Gruppe „Unternehmer aktiv“ vor Ort. Als antifaschistisches Bündnis müssen wir deutlich davor warnen, sich unter die politische Führung rechter Rattenfänger treiben zu lassen. Unser Einsatz gegen Rechts ist als Einsatz gegen solche Leute entstanden!

Natürlich sind nicht alle, die bei den Demos mitlaufen, Nazis oder Coronaleugner. Misstrauen, Verzweiflung und auch Wut sind nach der katastrophalen Corona-Politik der Bundesregierung nachvollziehbar. Die alleinige Schuld an der Situation auf Ungeimpfte abzuschieben, lenkt von der Verantwortung der Regierung ab. Dabei ist sie es, die den nötigen finanziellen Schutzschirm für Gefährdete, die Freigabe der Impfpatente, damit die Pandemie weltweit besiegt werden kann, und ein bezahltes Runterfahren der Wirtschaft auf lebenswichtige Sektoren zugunsten von Geldmacherei verhindert. Wer von einer sogenannten „Coronadikatur“ spricht, lenkt davon ab, dass Profitinteressen systematisch über Menschenleben gestellt werden.

Aber wie sinnvoll ist es, auf Multimillionäre wie den AfD-Kandidaten Henning Zoz reinzufallen? Seine Gruppe „Unternehmer Aktiv“ setzt sich dafür ein, dass für Firmen Beschränkungen zum Schutz vor Corona heruntergefahren werden, damit sie uns Beschäftigte weiter schuften lassen können und auf unsere Kosten noch mehr Geld scheffeln. Die Macht dieser wohlhabenden Bosse und Milliardenunternehmen ist der Hauptgrund für das Versagen gegen die Pandemie. Das alleine macht den Verband noch nicht rechtsoffen. Auf ihrer Internetseite verweisen sie aber auf mehrere faschistische Quellen. Bei „Unternehmer Aktiv“ handelt es sich um ein trojanisches Pferd, in dem faschistisches Gedankengut und Verschwörungsideologien transportiert werden.

Wir rufen dazu auf, sich mit uns den alten und neuen Nazis entgegenzustellen! Auf den durch sie durchseuchten Demos sollte niemand mitlaufen. Kritik an der Corona-Politik der Bundesregierung ist legitim. Mit Nazis gemeinsame Sache zu machen aber niemals! Kommt um 18 Uhr zu unserem Stand an der Siegbrücke/Oberstadtbrücke (bei den Statuen von Henner und Frieder über den Siegtreppen), von der wir coronakonform über die Umtriebe der Nazis informieren und einander schützen. Solidarisch aus Corona – ohne Nazis!

JA zur Impfpflicht – NEIN zur Impfpflicht

JA zur Impfpflicht – NEIN zur Impfpflicht

Ja wie geil ist das denn? Eine Demo von DiePARTEi Siegen-Wittgenstein!

Vom Apollo Theater (22.01.2022 /14:45) gehts Richtung Koblenzer Straße zum Bahnhof.
Noch sehr gut:
Unsere sehr gute Kundgebung mit fabulös sehr guten Redebeiträgen für und gegen den Impfzwang am Bahnhofsvorplatz. Dresscode: Stylische Masken!

Willkommen sind alle, außer Nazis, weil Nazis doof sind. Wenn sie glauben, die Welt sei eine Scheibe und Sie hätten Dank Gates nun 5 G, ist das vollkommen okay.

Hurra 👆 P.S.: Für Masken und Alufolie ist gesorgt. Weniger anzeigen

DiePARTEI Macht Kultur

DiePARTEI Macht Kultur

Liebe GenossX, liebe Mitbürger:

Hurra! Stolz darf ich den ersten Kulturstammtisch des Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein der DiePARTEI verkünden!

Wann? Sonntag, den 12 Dezember 2021 um 15 Uhr 30.

Treffpunkt?

Museum für Gegenwartskunst Siegen
Unteres Schloss 1
57072 Siegen

Was? Besuch des Museums für Gegenwartskunst in der Siegener Oberstadt, mit anschließendem Besuch des Siegener Weinachtmarktes.

Der Besuch des Museums kostet 5,90€, für Schüler*innen 4,60€ und für Studierende ist es Kostenfrei. Bringt eure Ausweise mit! Bedingt durch die Coronapandemie findet die Veranstaltung unter der 2G Regel statt, denkt deswegen an eure Impfausweise bzw. Impfzertifikate! Selbstverständlich ist die Veranstaltung öffentlich, wir freuen uns um jede Teilnahme.

Aktuelle informationen zu dieser und weiteren Veranstaltung findet ihr hier oder auf unseren Social Media. (Unsere Homepage ist aktuell leider nicht errichbar.)

#VisionZero oder: Wie gestalten wir unseren Verkehrsraum neu?

#VisionZero oder: Wie gestalten wir unseren Verkehrsraum neu?

#VisonZero, die Idee, die Zahl der im Straßenverkehr getöteten auf Null zu bringen. Es klingt so sinnvoll, wird aber dennoch (meist) vollständig vom Deutschen Gesetzgeber und Verkehrs und Infrastruktur Planern ignoriert. Jedoch: Es geht. In Helsinki Starben 2019 nicht ein einziger Radfahrer oder Fußgänger. (Quelle) Zum Vergleich: In Berlin starben im Selben Zeitraum 40 Menschen im Straßenverkehr, pro einhundert tausend Einwohner etwa 10,9 mehr. (Quelle)

Dabei Stellt sich die Frage: Wie unterscheidet sich die Verkehrsplanung der beiden Städte? Und weiter: Wie oder in wieweit kann das Konzept aus Helsinki in Siegen eingesetzt werden?

Helsinkis Verkehrsfläche zeichnet sich durch Trennung von Rad und Motorisiertem verkehr, einem massiven ÖPNV aus. Zudem gilt Tempo 30 nicht als Ausnahme, sondern als Standard. Kreisverkehre und Bodenschwellen verringern die Geschwindigkeit motorisiertem Verkehrs zusätzlich. (Quelle) Damit ist der Kontakt zwischen Stärkeren und Schwächeren Verkehrsteilnehmern nur sehr begrenzt, was das Unfall -Risiko verringert. Vor allem die Umgebung von Schulen hat bei solchen baulichen Veränderungen Vorrang, was seit 2015 einen Rückgang verunfallter Kinder auf 0 nach sich zog. (Quelle)

Diese Veränderungen Wünschen sich auch eine Mehrheit der Radfahrer in Berlin. Beim Fahrradklima-Test wollen 2018 86% der Befragten vom Autoverkehr getrennt fahren. 39% bewerten das benutzen einer Gemeinsamen Fahrbahn mit einer 6. (Quelle)

Dies spiegelt auch die Ursache der meisten Tödlichen Radunfälle dar, 9 von 17 verstarben bei Abbiegeunfällen. (Quelle )

Natürlich Spielt vor allem das verhalten Motorisierter Verkehrsteilnehmer eine große rolle. Problematisch hierbei ist, dass von 4520 befragten nur 1185 angeben, als Verkehrsteilnehmer Sehr gut bis befriedigend (1-3) Akzeptiert zu werden. Außerdem geben 90% der befragten an, schon oft Konflikte mit Autofahrern gehabt zu haben.

Diese Ergebnisse zeigen nicht nur ein Bauliches, Sondern vor allem ein Gesellschaftliches Problem. Solange der Radverkehr gleichwertig zum Motorisierten Verkehr gesehen wird, kann keine Verkehrswende und damit kein sinnvoller Beitrag zur CO2 Emissionsreduzierung stattfinden. Denn: Der Vierkehrsektor stößt mit 20,8% die dritt meisten CO2 Emissionen aus. (Quelle)

Somit ist klar, dass eine Verkehrswende nicht nur die Lebensqualität in Städten erhöht, sondern notwendig ist, um den Menschen-gemachten Klimawandel zu verlangsamen.

Also: Was bedeutet das für Siegen? Unsere Stadt ist aktuell nicht Grade Fahrrad-freundlich. Die Situation hat sich zwar in den letzten Jahren deutlich verbessert, bleibt jedoch weiter eine Katastrophe für tägliche Pendler, wie ich einer bin. Es gibt keinen Respekt gegenüber Radfahrern, was auch oft in Anfeindungen und Beleidigungen endet.

Interessanterweise ist die Rad-Infrastruktur im Ländlichen Raum zumindest deutlich entspannter, da es oftmals alternativen zu Hauptstraßen gibt. In der Siegener Innenstadt jedoch ist keine Fahrrad-freundliche Verkehrsplanung zu erkennen. Beispielsweise wäre die Sand- bzw. Weidenauer Straße eine geeignete stelle für ein Pilot-Projekt. Die zwischen Reichwaldsecke in Siegen und Dillnhütten in Geisweid vierspurig ausgebaute Hauptstraße könnte auf zwei bzw. drei Spuren verkleinert und somit durch einen 3 Meter breiten Radweg ergänzt werden. Dies wäre auch auf der Frankfurter Straße zwischen Schleifmühlchen und der Kreuzung zur Koblenzer bzw. Sandstraße möglich.

Allein diese, relativ kleine, Veränderung würde den Alltagsradler deutlich entlasten, da man sich somit deutlich schneller in der Stadt bewegen könnte. Dies würde zudem den Motorisierten Individualverkehr dort unpopulär machen. (Darüber, dass eine Straßenbahn zwischen Siegen Hbf und Geisweid nötig ist, muss gar nicht gesprochen werden.)

Es liegt nun an den Städten und Kommunen, Fahrradfahren attraktiv, und Motorisierten Individualverkehr unattraktiv zu machen. Nicht nur, um die Pariser Klimaziele, zu welchen sich Deutschland verpflichtet hat, umzusetzen, sondern auch, um Leben zu schützen.

So gilt innerorts in Deutschland grundsätzlich Tempo 50, anders wie in Spanien oder Finnland. (Quelle) Dies wäre ein angemessenes Signal der Regierung, das die Verkehrswende ernst gemeint ist.

(Es sind 2020 22.500 Kinder bei Unfällen im Straßenverkehr zu Schade gekommen, 48 davon Starben. (Quelle))